The Watcher at the Gate, by Gail Godwin

Posted on Januar 5, 2012

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koslow_samatmmo

Jeder, der sich je kreativ als Schreiber, Dichter oder schlicht als Erfinder von Geschichten betätigt hat, kennt ihn vermutlich: den Wächter vor dem Tor. Er steht dort, Tag für Tag, und bewacht die Stadt der Imagination. Und an manchen Tagen will er weigert er sich, Einlass zu gewähren.

Seinen Ursprung hat das Bild vom Wächter vor dem Tor bei Schiller. Doch die amerikanische Schriftststellerin Gail Godwin machte ihn berühmt, als sie in den 1970ern ihr wundervolles Essay „The Watcher at the Gate“ schrieb. Selten las ich ein Schriftstück zu diesem Thema, was eindringlicher geschrieben und zutreffender formuliert war.

 If he’s [the watcher] really ruining your whole working day, sit down, as Jung did with his personal demons, and write him a letter.  „Dear Watcher,“ I wrote, „What is it you’re so afraid I’ll do?“  Then I held his pen for him, and he replied instantly with a candor that has kept me from truly despising him. „Fail,“ he wrote back.

Aber lest selbst, denn das Essay ist nicht lang:

The Watcher at the Gate“, by Gail Godwin

Gail Kathleen Godwin

Amerikan novelist and short story writer, born  1937. Gail Godwin lives and works in  Woodstock, New York.
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