Hobbit-Dreh: 5. Produktionsvideo online

Posted on Januar 2, 2012

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Kurz nach der Veröffentlichung des ersten Trailers ist nun das 5. Hobbit-Produktionsvideo im offiziellen Hobbit-Blog erschienen. Es trägt die Überschrift „On Location“ und beschäftigt sich mit dem Thema Outdoor Filming Locations. Bislang schien es, als ginge Jacksons enormes Budget für neue Schauspieler, hochkarätige Re-Epic 3D-Kameras und teure Specialeffekte drauf. Doch dieses Video demonstriert eindrucksvoll, wie teuer allein die Logistik  bei einem derartigen Mammut-Projekt werden kann.

Jackson ist kein Aufwand zu teuer, um seine Vision von Mittelerde so realistisch wie möglich in die Tat umzusetzen. Dem Zuschauer interessiert es wenig, ob der Director mit 5 Helikoptern auf Location-Suche fliegt oder für seine Crew vor Ort eine Fläche von mehr als 2 Rugby-Feldern benötigt. Neuseeland und seine Einwohner dürfte dieser Aufstand auch nicht interessieren: Immerhin kurbelte bereits LOTR den Neuseeländischen Tourismus an wie kein anderes Projekt.

Der geneigte Fan erhält bei dem neuen Productionvideo wieder interessante Einblicke in die Dreharbeiten und erfährt überdies einige interessante Fakten, so z.B.

  • Bewegt sich das gesamte Team zu einem Drehort unter freiem Himmel, werden zum Transport diversen Tonnen Equipments und zahllosen Crewmitgliedern über 200 Fahrzeuge benötigt.
  • Das Team, dass zu den Außendreharbeiten benötigt wird, zählt inkl. aller Personen geschlagene 700 Köpfe (sic!).
  • 60 kg Toilettenpapier werden für das gesamte Team eingeplant ^^

Das Video demonstriert eindrucksvoll die große logistische Herausforderung eines solchen Außendrehs. Alle Crewmitglieder brauchen einen Schlafplatz, Nahrung, Wasser und einen Zugang zu einem WC. Doch die größte Herausforderung eines derartigen „Umzugs“ ist wohl, dass jeder zur rechten Zeit im richtigen Fahrzeug sein muss, um an den richtigen Platz gebracht zu werden. Eine organisatorische Meisterleistung.

Später erhalten wir einen Einblick in das wiederaufgebaute Hobbington (Nach LOTR wurde das Hobbitdorf abgerissen. Nun wird es wiederrerichtet. Dafür hat die Crew geschlagene 2 Jahre benötigt. Nach dem Ende des Drehs von „The Hobbit“ soll Hobbington diesesmal für die Nachwelt erhalten bleiben). Insgesamt stehen nun in Hobbington 44 „personalised hobbit houses“ aus Stein, Stahl und Holz.

Elias Wood, der Hobbington ein  zweites Mal durchstreifen darf (er kommt im Vorspann des Hobbit-Films als Frodo vor), hat nostalgische Gefühle, freut sich jedoch auch an der neuen Standhaftigkeit des Hobbit-Dorfs: „It’s kind of amazing, the door is actually opening…“ Und Peter Jackson fasst treffend zusammen, was jeder alltagsgeplagte Mensch wohl ab und an beim Anblick des paradiesischen Auendlandes denkt:

„I just wish I could move in to one of these hobbit houses… […] This is a place I would darely, happily retire to.“

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