SEO nach dem Panda-Update: alt bekannte Punkte neu recyclet

Posted on Oktober 28, 2011

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Punkt 1: Verfassen Sie qualitativ hochwertigen Inhalt

Die zentrale Anforderung, die Google mit Panda an Webseiten stellt, ist die nach Inhalten, die dem User einen echten Mehrwert bieten. Damit richtet sich das Panda-Update vor allem gegen Webseiten, die inhaltslosen Textcontent bieten, der nur Mittel zum Zweck ist. Folgende Grundstätze gelten

  1. Der Text muss einzigartig und qualitativ hochwertig sein
  2. Text soll niemals nur zur Suchmaschinenoptimierung geschrieben werden.
  3. Text soll frei von Rechtschreibfehlern, Grammatikfehlern und stilistischen Schwächen sein.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Texte als hochwertig einzustufen sind, empfielt Google einige simple Fragen, um die Qualität des Contents einzuschätzen. Hierzu zählen:

  1. Würden Sie als Leser den Informationen in diesem Artikel vertrauen?
  2. Würden Sie dieser Webseite ihre Kreditkartenangaben anvertrauen?
  3. Würden Sie diese Webseite bookmarken oder Freunden und Bekannten empfehlen?
  4. Bietet die Webseite gegenüber den Internetauftritten der Wettbewerber einen Mehrwert?
  5. Hat ein Leser einen echten Grund, diesen Artikel zu lesen?

Beachten Sie: Gerade, wenn Sie eine Webseite betreiben, die in die Zielgruppe des Panda-Updates fällt, reicht Unique Content möglicherweise nicht mehr aus. Hier benötigen Sie High-Quality Content, um gegen den Panda zu bestehen.

Was ist ein Mehrwert für den User? Mehrwert bedeutet nicht zwingend, dass es sich um Sachinformationen auf lexikalischem Niveau handeln muss, die hilfreiche, nützliche, informative und seriöse Informationen vermitteln. Denn nicht immer sucht der User nach Sachinformationen. Auch andere Arten von Inhalt bieten einen Mehrwert

  1. schön geschriebene Beiträge, die man gerne liest
  2. Beiträge, die Persönlichkeit des Autors transportieren, einen persönlichen Einblick geben (gerade auch bei Firmen interessant)
  3. Beiträge, die spannende, interessante Geschichten erzählen.
  4. Beiträge von anderen Usern dieses Angebots  (User-generated Content)
  5. Humorvolle Beiträge
  6. Gadgets, Widgets, Videos etcs. pp

Punkt 2: Vermeiden Sie Duplicate Content

Duplicate Content sollte im  Zuge des Panda-Updates unbedingt vermieden werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie nicht unwissentlich Duplicate Content produzieren. Duplicate Content entsteht z.B. bei

  1. Artikel mit gleichem oder ähnlichem Inhalt, die lediglich auf ein leicht abgewandeltes Keyword optimiert wurden.
  2. Textinhalten der Webseite auf anderen Webseite publiziert werden (PR-Portale, Syndizierungspartner)
  3. Technischen Unsauberheiten wie inkonsistente interne Verlinkung

Folgende Methoden empfehlen sich zur Lösung

  1. Setzen Sie das Canonical Tag ein, um für Duplicate Content eine  Hauptseite festzulegen
  2. Nutzen Sie bei der Syndizierung von Inhalten das Syndication Tag. Es weißt einen Artikel als übernommen aus; das Original-Source Tag gibt die Originalquelle eines Artikels an.
  3. Verwenden Sie 301-Weiterleitungen
  4. Setzen Sie Unterseiten ggf. auf noindex (Beachten Sie jedoch, dass die Seite von Google dann gar nicht mehr indiziert wird).
  5. Verfassen Sie neue, einzigartige Inhalte.

Punkt3: Vermeiden Sie zu viel Werbung auf der Webseite

Ein weiterer, wesentlicher Punkt ist die Menge an Werbung auf auf der Webseite. Google weißt explizit darauf hin, dass die Werbung nicht vom Hauptinhalt der Unterseite ablenken sollte. Vermeiden Sie deshalb zu viel Werbung. Was „zu viel“ bedeutet, lässt sich jedoch nicht in Zahlen ausdrücken. Google empfielt in einer Kommunikation mit einem Affiliate Publisher folgendes Vorgehen zur Beurteilung:

  1. Vergrößern Sie zur Beurteilung einer Unterseite Ihr Browserfenster auf mindestens 1024 x 768 Pixel
  2. Scrollen Sie zum oberen Bereich der Seite, denn nur dieser Aussschnitt wird zur Bewertung herangezogen.
  3. Der Anteil der Werbung darf nicht größer als der Content-Bereich sein. Nimmt der Content-Bereich 30% des Ausschnittes ein, darf die Werbung auch nicht mehr als 30% einnehmen.
  4. Suchfelder, Header, Navigationslinks, Logos etc. gelten nicht als Content-Bereich.

Punkt 4: Bounce-Rate und Co.

Untersuchen Sie Ihre Webseite auf Bounce-Rate, Absprungrate und Verweildauer. Ist die Bounce-Rate zu hoch oder die Verweildauer im Schnitt recht niedrig, sollten Sie sich Gedanken um die Ursachen machen. Zwar muss minderwertiger Content nicht zwingend die Ursache für eine hohe Bounce-Rate sein, doch kann dies als Indiz für eine Unterseite mit schlechter Qualität gewertet werden.

  1. Vermeiden Sie missverständliche Snippets in den SERPs: Title und Description dürfen keine Erwartungen wecken, die die Unterseite nicht erfüllen kann.
  2. Achten Sie auf eine benutzerfreundliche Navigation (Technik, Design, Übersichtlichkeit)
  3. Verwenden Sie aussagekräftige, allgemein gebräuchliche Begriffe im Menü

Punkt 5: Räumen Sie Ihre Seite auf

Räumen Sie Ihre Seite regelmäßig auf. Nicht mehr funktionierende Links, Seiten, die down sind und andere Dinge können darauf hindeuten, dass ihre webseite nicht regelmäßig genug gewartet wird.

–    Reparieren Sie nicht mehr funktionierende Links
–    Entfernen Sie alle überflüssigen, schlechten, überladenen oder doppelten URLs aus dem Index
–    Räumen Sie den Quellcode auf und orientieren sie sich dabei an den W3C-Richtlinien.
–    Page Load Time

Punkt 6: Wertvolle Backlinks

Auch die Qualität des Linkprofils spielt für die Einschätzung einer Webseite eine Rolle.
Richten Sie Ihr Linkbuilding deshalb auf hochwertige und vertrauenswürdige Webseiten aus. Generell gilt hier: Je hochwertiger der Link, desto schwieriger ist er zu kriegen.
Kriterien, die angelegt werden können, sind:
–    Ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema; echte, hochwertige, gut recherchierte Informationen, idealerweise von Experten.
–    Sehr viele echte User, die sich in Form von Kommentaren u.ä. rege beteiligen.
–    Transparenz in punkto Betreiber: Name und Kontaktdaten wie Adresse, Telefonnummer, Ansprechpartner etc. sind einsehbar.
–    Existenz eines Autorenteams, dass auch namentlich aufgeführt wird.
–    Die Webseite zählt innerhalb ihres Themengebietes zu den häufig bis am meisten frequentierten und verlinkten Seiten.
–    Das Domainalter: die Webseite ist schon länger aktiv
–    Die Webseite wird von bekannten Print-Zeitungen in der Online-Ausgabe als Referenzquelle herangezogen.

Punkt 6: Make Google Trust Your Site

Es ist wahrscheinlich, dass Google auch menschliche Quality Rater einsetzt, um Webseiten zu beurteilen. Deshalb ist es wichtig, die eigene Webseite vertrauenswürdig zu gestalten.
Wichtige Indizien für Vertrauenswürdigkeit sind Transparenz, Auszeichnungen oder wichtige Partnerschaften. Es ist deshalb ratsam, folgende Informationen übersichtlich auf der Webseite zu präsentieren.

–    Autorennamen und Title
–    Adressen und Telefonnummern
–    Mitgliedschaft und/oder Zertifikate bekannter Organisationen
–    Social Media Kontaktdaten (Xing, Linkedin, Facebook, Goolge+, Twitter etc.)
–    Hinweis auf erwähnenswerte Partnerschaften, Kooperationen etc.
–    Motivation zum Erstellen der Seite
–    Wenn ein Ladenlokal existiert, sollte darauf hingewiesen werden

Punkt 7: Befolgen Sie die Google Webmaster Richtlinien

Viele wesentliche Aspekte, die Ihre Webseite fit für das Panda-Update machen, sind seit langem in den Google Webmaster Richtlinien festgehalten. Deshalb gilt vor allem und im Besonderen folgender Rat: Studieren Sie die Google Webmaster Richtlinien ausführlich und setzen Sie die Empfehlungen getreulich um. Denn viele Aspekte, die nun im Zuge des Panda-Updates erneut an Gewicht gewonnen haben, gehören seit langem zu den grundsätzlichen Qualitätsrichtlinien von Google.

Punkt 8: Was Google an Signalen verwendet

·  Quality raters – a machine-learning type algorithm could be applied to sites quality raters liked vs. didn’t to build features/factors that would boost the „liked“ sites and lower the „disliked“ sites. This can be a dangerous way to build algorithms, though, because no human can really say why a site is ranking higher vs. lower or what the factors are – they might be derivatives of very weird datapoints rather than explainable mechanisms.
·  Content analysis – topic modeling algorithms, those that calculate/score readability, uniqueness/robustness analysis and perhaps even visual „attractiveness“ of content presentation could be used (or other signals that conform well to these).

Fazit

Work towards a faster and higher quality site/blog that the readers would find informative, filled with quality editorial content and easy to navigate.

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